Irgendwo muss dieser Quatsch ja laufen.
Diese Seite erklärt, wo wirbuchenab.de technisch wohnt, wie aus einer schlechten Idee ein laufender Container wird und warum selbst zertifizierte Sinnlosigkeit Infrastruktur braucht.
Kurzfassung
Nicht Magie. Nur Hosting.
Dieses Projekt läuft auf Infrastruktur der Pein GbR. Also auf Hosting, das ernst genug ist, um auch eine Seite zu tragen, die Menschen Geld für ein PDF abnimmt.
Das ist vielleicht die schönste technische Pointe an der ganzen Sache: Man kann noch so satirisch sein, am Ende braucht man trotzdem DNS, TLS, Container, Logs, Builds, Backups, Monitoring und jemanden, der nachts nicht erschrickt, wenn ein Node-Prozess beleidigt umfällt.
Der Witz ist also nicht nur geschrieben. Er wird gebaut, gepackt, ausgeliefert und auf einem Server gestartet. Moderne Softwareentwicklung, nur eben mit weniger Würde im Produktziel.
Pein GbR
Solides Hosting für fragile Ideen.
Gehostet wird das Ganze bei der Pein GbR. Dort laufen Projekte, die tatsächlich wichtig sind, und offenbar auch dieses hier. Das spricht entweder für technische Toleranz oder für ein sehr großzügiges Verständnis von Kundenprojekten.
PEIN bietet Hosting für Websites, Anwendungen und digitale Vorhaben, die nicht nach zwei Wochen unter einem "läuft bei mir lokal"-Fluch begraben werden sollen. Also genau die Sorte Grundlage, die man braucht, wenn aus einer Domain, einem schlechten Einfall und ein bisschen Trotz plötzlich ein echter Dienst wird.
Wenn selbst wirbuchenab.de dort laufen darf, darf dein Projekt vermutlich auch fragen. Wahrscheinlich ist es sogar sinnvoller. Die Messlatte liegt hier technisch stabil, aber inhaltlich sehr niedrig.
Build
Aus Code wird ein laufender Irrtum.
Technisch ist das hier eine Next.js-Anwendung. Inhaltlich ist es ein Kontoauszug mit Bühnenbild.
Entwickelt wird das Projekt als Webapp mit React und Next.js. Für die Auslieferung wird daraus ein standalone Build erzeugt, damit im Container nur das landet, was zum Starten wirklich gebraucht wird. Also sehr vernünftig für etwas, dessen Geschäftsmodell aktiv gegen Vernunft formuliert ist.
Runtime
Container rein, Quatsch raus.
Nach dem Build wird das Docker-Image in eine Registry gelegt. Von dort kann es in der passenden Umgebung gestartet werden: Production, Staging oder Development. Drei Stufen für ein Projekt, dessen Nutzen ungefähr bei null liegt. Das ist übertrieben. Also passend.
Gestartet wird die Anwendung als Node-Prozess im Container. Der lauscht intern auf Port 3000, beantwortet Requests und tut dabei so, als wäre das alles ein völlig normales SaaS-Produkt. Damit draußen auch wirklich jemand diesen Unsinn erreicht, wird die Anwendung anschließend über einen Reverse Proxy exposed. Rein technisch ist es das auch. Emotional müssen wir darüber noch reden.
Diese Kette ist nicht spektakulär, aber genau das ist der Punkt. Gutes Hosting macht nicht laut auf sich aufmerksam. Es sorgt dafür, dass selbst eine Seite über finanziell fragwürdige Entscheidungen zuverlässig erreichbar bleibt.
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Du hast auch so eine Idee?
Wenn du ein Projekt hast, das laufen soll, statt nur in einem Chatverlauf beeindruckend zu klingen, ist Hosting der Moment, an dem es ernst wird. Pein GbR hilft dabei, aus Code einen erreichbaren Dienst zu machen. Für seriöse Anwendungen, kleine Tools, Websites, Plattformen und offenbar auch für digitale Satire mit Abbuchungsfunktion.
Kurz: Wenn dieser hirnrissige Apparat hier stabil laufen kann, stehen die Chancen für dein Projekt nicht schlecht.