wirbuchenab.de › Der Aufwand

Für so ein Projekt ganz schön viel Aufwand, oder?

Ja. Über 300 Stunden, eine beachtliche Menge KI-Token und kein einziger Investorenrückruf. Warum das trotzdem kein Fehler war.

300 Stunden. Für ein PDF-Abo.

Wenn man einen Entwickler nach diesem Projekt fragt, sagt er gerne: „Das war so ein Wochenendprojekt.“ Dann fängt er an zu zählen. Dann hört er auf zu reden.

Die Wahrheit: Über 300 Stunden Entwicklungszeit. Dazu kommen KI-Tokens in einem Volumen, das Claude mehrfach ans Tageslimit gebracht hat und ChatGPT dazu verleitet hat, hartnäckig so zu tun, als wäre die erste Stunde nie passiert. Ich habe kurz überlegt, das KI-Abo zu upgraden. Für ein Projekt über Abos. Die Pointe hat sich von selbst geschrieben.

Das alles für eine Plattform, die Leuten monatlich Geld abbucht. Für ein PDF.

Man könnte das eine schlechte Investition nennen. Oder man nennt es das, was es wirklich war.

Kein Selbstzweck. Ein Praxislabor.

Diese Seite war keine Schnapsidee, die einfach zu weit gegangen ist. Na ja, die Domain schon — die Geschichte steht auf /about. Aber der Aufwand dahinter: kalkuliert.

Ich hatte Implementierungen auf der Liste, die ich unter echten Bedingungen erproben wollte. WebAuthn in Produktion. SEPA-Mandate mit echten Mandatsreferenzen. GitOps mit ArgoCD. PDF-Generierung, die tatsächlich beim Nutzer landet. Zahlungsabwicklung mit echten Transaktionen statt Mock-Objekten. Das lernt man nicht aus Tutorials. Das lernt man, wenn irgendwo eine echte Abbuchung dranhängt.

Wirbuchenab.de war ein echter, laufender Dienst als Testumgebung für Muster, die in ernsthafteren Projekten zum Einsatz kommen. Wer an einem System entwickelt, das echte Nutzer hat und echte Transaktionen verarbeitet, lernt andere Dinge als wer einen lokalen Docker-Container anstarrt und auf grüne Logs hofft.

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Das war Praxistraining. Mit echten Abbuchungen als Qualitätssicherung. Etwas weniger würdevoll als ein Testframework. Dafür erheblich ehrlicher.

Was dabei rausgekommen ist.

Neue Implementierungen stehen jetzt nicht mehr vor einem leeren Blatt.

WebAuthn-Flows, die ich hier entwickelt habe, laufen anderswo produktiv. SEPA-Mandate, die hier echtes Geld gekostet haben, haben echte Fehlerfälle aufgedeckt. Infrastrukturmuster, die für ein satirisches Abo-Produkt entstanden sind, tragen inzwischen sinnvollere Projekte.

Das ist der Unterschied zwischen einem Proof-of-Concept und einem Produkt: An einem Produkt stört sich jemand, wenn es nicht funktioniert. Das ist unangenehm. Und lehrreich.

Du willst auch so eine Seite?

Cool. Dann reden wir.

Für genau solche Vorhaben gibt es die Pein GbR: Entwicklung und Hosting für Projekte, die laufen sollen, statt nur in einem Chatverlauf beeindruckend zu klingen.

Und das Beste: Wenn du Glück hast — oder Pech, je nach Perspektive — wäre ich dein Ansprechpartner. Ich heiße Johannes, und ich habe genau das hier gebaut. Was das für die Qualität deines Projekts bedeutet, kannst du selbst einschätzen.

Wenn du wissen willst, wie das hier technisch aufgestellt ist, lohnt sich ein Blick auf /hosting. Wenn dieser hirnrissige Apparat da stabil läuft, stehen die Chancen für dein Vorhaben nicht schlecht.